DEATHSTORM - Reaping What Is Left
Label: High Roller Records
Das Steirer Trio DEATHSTORM, das einst schon als DAMAGE zusammen musizierte, liefert mit „Reaping What Is Left“ das dritte Werk ab und macht schon mit dem coolen Artwork klar, dass es in Richtung Old-School geht.

Die Jungs thrashen sich nach einem überraschend langen Orgel-Intro wüst aber mit Ziel von der ersten bis zur letzten Sekunde durch die acht Banger mit rohem Sound, mal schneidenden, mal groovenden Riffs und tighter Rhythmik und machen dabei stets Lust auf den nächsten Moshpit. Authentisch und auf Trend pfeiffend ziehen die drei Jungs dabei ihr Ding mühelos durch und das auf gutem Niveau. Nach groovenden Parts folgt stets die nächste Attacké, die aber nur in Solo-Teilen auch etwas melodischer tönen darf. Basser und Fronter Mac keift dabei passend mit kehliger, aber oft auch mal hysterischer Stimme, wie man es im Genre vor allem in den 80ern gewohnt war, verzichtet aber auf Ausflüge in hohe Regionen, die aktuell bei Retro-Thrashern wieder voll in Mode sind. Dazu passen aber auch die Lyrics und Titel wie „Dying Insane“, „Predatory Kill“ oder „Hallowed Ground“, womit alle nötigen Klischees auch abgehakt wären.

Kurz gesagt, Fans von alten Thrash-Keulen wie ganz frühen KREATOR, DESTRUCTION, SODOM oder auch DEMOLITION HAMMER machen mit dem Trio aus der Steiermark und dessen dritten Werk „Reaping What Is Left“, das einfach eine Menge Spaß macht, absolut nichts falsch.

www.facebook.com/deathstormthrash


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. The Reaping
2. Agent Of Dismay
3. Predatory Kill
4. Ossuary Darkness
5. Hallowed Ground
6. by Sword, By Pick, By Axe
7. Unholy Lamentations
8. G.R.L.
9. Dying Insane
Gesamtspielzeit: 33:05

maxomer
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Beitrag vom 09.06.2018
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