BLAZE OF SORROW - Absentia
Label: Eisenwald
Wer ein Fan von Atmospheric Black Metal ist, der hat sicher schon von BLAZE OF SORROW gehört, und auch ich selbst habe die Italiener schon live erlebt, und sie lieferten stets mitreißende Gigs ab. Seit der Gründung 2007 wurden fünf Alben veröffentlicht, und jetzt gibt es mit „Absentia“ was Neues.

„Settimo Requiem“ heißt der Opener, und genau danach klingt es auch zu Beginn, wenn hymnischer Gesang ertönt. Der wird jedoch bald von druckvollen Black Metal Klängen und knarzigem Growling abgelöst. Beim nachfolgenden „Furia“ wird in musikalischer Hinsicht mehr Gas gegeben, jedoch entsteht auch hier durch ideenreiche Riffs kein monotones Feeling. Mit virtuosem Gitarrenspiel beginnt „Sonno D’Eterno“ und das zieht sich durch den ganzen Track, der deutlich variantenreicher ist als seine Vorgänger. Auch „Notturna“ ist ähnlich angelegt, allerdings wird hier noch mehr auf klangvolle Melodien gesetzt. Damit ist es bei „Hybris“ vorbei – hier kehrt man zu den kraftvollen Tönen zurück, in denen sich aber doch auch immer wieder melodische Parts finden. Das abschließende „Morte Di Un Immortale“ ist ein reines Instrumentalstück, das fast nur aus glasklaren Gitarrentönen besteht und nur von wenigen Backgroundgeräuschen ergänzt wird. Also ein äußerst friedvoller Abschied von diesem doch sehr abwechslungsreichen Album.

Auf „Absentia“ finden sich teilweise extrem druckvolle Tracks, dann wieder solche, die viele Gegensätze enthalten. Aber genau diese Gegensätze machen ja den besonderen Reiz von Atmospheric Black Metal aus. BLAZE OF SORROW liefern hier auf jeden Fall ein sehr gelungenes Album ab, das kaum Wünsche offen lässt, und ganz sicher bei den Fans in deren Sammlung einverleibt wird.

www.facebook.com/blazeofsorrow


6 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Settimo Requiem
2. Furia
3. Sonno D´eterno
4. Notturna
5. Hybris
6. Cupio Dissolvi
7. Morte Di Un Immortale
Gesamtspielzeit: 43:58

Metalmama
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Beitrag vom 17.05.2020
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