BLASPHEMER - The Sixth Hour
Label: Candlelight Records
Mit „The Sixth Hour“ bringen BLASPHEMER ein düsteres Death Metal Album auf den Markt, mit kurzen, knackigen Songs, markerschütternden Growls und brutalen Riffings.

Der Opener „Let Him Be Cruci?ed” startet mit einem Old School Sound der einen erschaudern lässt und sowohl schnelle Parts als auch dahinkriechende Klangwalzen vorantreibt. Mit etwas mehr Biss fegt einem „Hail King Of The Jews!” um die Ohren bevor „The Stumbling Block“ mit einer schrägen Zirkusmelodie des Grauens daher stolpert.
Mit messerscharfen Riffings und schnellen Blast Beats punktet auch der nächste Song „Stabat Mater“ bevor es mit dem akustischen Zwischenspiel „Blessed Are The Wombs That Never Bore“ fast schon besinnlich wird. Vielleicht wird daher auch mit „Lord Of Lies” noch einmal versucht, eine Schippe an Brutalität und Geschwindigkeit draufzulegen. Auch die nachfolgenden Tracks schlagen in dieselbe Richtung und bringen nicht viel Neues mit sich.

Mit ein paar atypischen Klangpartien kann einen der Track „I.N.R.I“ vielleicht doch noch einmal aufhören lassen, schnell wird aber auch hier zu sägenden Riffings und ratternden Drums gewechselt. Auch der darauffolgende Titeltrack „The Sixth Hour“ fügt sich mit seinem Sound nahtlos in das Album, ein paar dramatische Screams hier, ein paar düstere Glockenschläge dort und wieder etwas an Geschwindigkeit herausgenommen um die Szenerie auf sich wirken zu lassen.

Hurtig geht es dann aber auch mit den zwei nachfolgenden Tracks „The Deposition“ und „De Profundis“ dem Ende entgegen. Letzterer versucht dabei noch einmal etwas diabolische Atmosphäre zu schaffen, bevor das Album langsam ausklingt.

„The Sixth Hour“ von BLASPHEMER bietet guten, brutalen Death Metal, aber auch nicht mehr. Das Album ist ganz nett anzuhören, reißt einen jetzt aber auch nicht vom Hocker.

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4 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Let Him Be Crucified
2. Hail King Of The Jews!
3. The Stumbling Block
4. Stabat Mater
5. Blessed Are The Wombs That Never Bore
6. Lord Of Lies
7. Via Dolorosa
8. The Robe Of Mockery
9. I.n.r.i.
10. The Sixth Hour
11. The Deposition
12. De Profundis
Gesamtspielzeit: 39:57

Veronica de Groot
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Beitrag vom 11.02.2020
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