WOLFPAKK - Nature Strikes Back
Label: Massacre Records
Die beiden Leitwölfe von WOLFPAKK, Michael Voss (Ex-Casanova, Mad Max) und Mark Sweeney (Ex-Crystal Ball), erheben ihr Geheul zum bereits fünften Mal. Auch dieses Mal ist dem Ruf ein stattliches Rudel gefolgt. Nicht weniger als 32 Gastmusiker sind auf „Nature Strikes Back“ zu finden. Darunter Namen wie Michael Sweet (STRYPER), Ronnie Romero (RAINBOW CORELEONI), Bruce Kulick (ex-KISS), Vinnie Moore (UFO), Craig Goldy (ex-DIO) oder Mikkey Dee (MOTÖRHEAD, SCORPIONS) um nur einige wenige zu nennen. Mit solchen Namen legt man sich die Latte ziemlich hoch, was aber bei WOLFPAKK egal ist, denn nach jedem neuen Album behaupten die Kritiker und Fans, hier gibt es nichts mehr zu toppen und eine Steigerung wäre unmöglich.

Das Wort „unmöglich“ scheint es im Vokabular der beiden Schweizer Vollblutmusiker nicht zu geben, denn die Steigerung zum Vorgängeralbum schaffen die beiden aus dem Stand. Die Kompositionen der beiden beinhaltet alles was der Hörer erwartet. Hohe Screams, eingängige Melodien, knackige Riffs, Chorgesänge und eine durchgehende Power, die die Gastmusiker beim Einspielen der Tracks zu Höchstleistungen aufgestachelt hat, wenn man auch sagen muss, dass bei dem einen oder andere Song bei seiner Entstehung mit Sicherheit schon klar war, von wem er gesungen wird. So zB. bei „Revolution“ der sehr nach GAMMA RAY klingt und dann auch noch von Frank Beck gesungen wird, natürlich mit Unterstützung der beiden Alphawölfe. Aber der Umstand, dass man sich im Vorfeld schon Gedanken über die eine oder andere Besetzung gemacht hat, war hier nicht fehl am Platz. Im Gegenteil, es rundet den eh schon guten Gesamteindruck, noch etwas mehr ab. Auch die Unkenrufe im Netz, dass es sich hier um butterweichen Softmetal handle, kann ich nicht nachvollziehen. Und wo sich nach anderen, bei der Ballade „ A Mystery“, die Geister scheiden, weiß ich auch nicht. Balladen sind halt mal so und vor allem ruhiger als der Rest auf einer Hard Rock bzw. Metal Scheibe. Und vor allem gefühlvoll eingesungen von Jasmin Schmid (JAZZMIN) und Ronnie Romero.

Einen Favoriten kann und will ich hier aus den elf Tracks nicht herauspicken. Es wäre ein Frevel, hier nicht alle Songs sich anzuhören und gemeinsam auf sich einwirken zu lassen. Für mich eine glatte 7 und das erste Highlight im Jahre 2020.

www.wolfpakk.net


7 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Nature Strikes Back
2. The Legend
3. Beyond This Side
4. Land Of Wolves
5. Under Surveillance
6. Restore Your Soul
7. Lone Ranger
8. One Day
9. Revolution
10. A Mystery
11. Lovers Roulette
Gesamtspielzeit: 55:00

MadMax
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Beitrag vom 08.02.2020
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