PAGANIZER - The Tower Of The Morbid
Label: Transcending Obscurity
Wenn Rogga Johansson nicht mindestens an drei Werken im Jahr beteiligt ist, würde ich mir um den Schweden wirklich ernste Sorgen machen. Wenn man auch die EPs dazuzählt, kommt der Mann dieses Jahr auf ganze neun Releases. Der jüngste und wahrscheinlich (naja, wer weiß) letzte Release für diese Jahr, ist mit seiner Old-School Death Metal Band PAGANIZIER, die nach nur zwei Jahren Pause mit „The Tower Of The Morbid“ schon den nächsten Brocken raushauen und elf neue Tracks liefern.

Vorrangig gibt es wieder Schweden-Tod mit Stockholm-Prägung, sprich irgendwo zwischen ENTOMBED und DISMEMBER, jedoch auch mit einigen Einflüssen aus den USA, wie MORBID ANGEL oder auch OBITUARY. Dennoch kann man Rogga, der im letzten Jahr 20-Jähriges mit PAGANIZER feiern konnte, und seine Kollegen nicht wirklich vorwerfen, etwas zu kopieren. Auch wenn „They Came To Die“ überraschend modern tönt, Überraschungen oder Neuerungen braucht man aber natürlich nicht zu erwarten, denn Johansson steht wie immer für seinen Namen und bleibt dem guten alten Todes-Stahl treu. Meist drückend im MidTempo, aber hier und da auch mal flotter, beziehungsweise auch grindcore´ig oder etwas doomiger unterwegs, sorgt man auch halbwegs für Abwechslung, liefert dezente Melodien, starke Soli und auch die ein oder andere technische Einladung. Fans greifen zu, Freunde der genannten anderen Truppen hören Probe.

www.facebook.com/paganizersweden


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Flesh Tornado
2. Apocalypse Writings
3. Cannibal Remains
4. Drowning In Sand
5. Redemptionless
6. They Came To Die
7. Rot Spreads
8. Beneath The Gauze
9. The Tower Of The Morbid
10. Purge The World
11. Demented Machines
Gesamtspielzeit: 38:23

maxomer
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Beitrag vom 01.12.2019
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